VEREIN

Der Verein unterstützt seine Mitglieder:

Bei der Ausübung des Schießsportes und fördert Talente im Rahmen seiner Möglichkeiten. Dies geschieht unter Beachtung der Grundsätze des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG).

Durch Pflege der Kameradschaft und Freundschaft miteinander zu verbinden.

Über die freiwillige Unterordnung unter die Gesetze des Sportes auf breitester Grundlage im Sinne der demokratischen Weltanschauung heranzubilden.

Der Jugend soll dabei im Sinne der Nachwuchs- und Talentförderung jegliche Unterstützung im Schießsport zuteilwerden.

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!

Der Marburger Traditionsverein hat derzeit 180 Mitglieder; diese nehmen an regionalen und überregionalen Wettkämpfen bis hin zur Deutschen Meisterschaft teil.

GESCHICHTE

Die Gründung des Schützenvereins Marburg erfolgte im Jahre 1862, nachdem im selben Jahr das erste deutsche Bundesschießen in Frankfurt stattfand.
An diesem Schießen nahmen auch mehrere Marburger teil. Die hier gemachten Erfahrungen und erhaltenen Anregungen, veranlassten sie, in ihren Heimatgemeinden Schützenvereine zu gründen.

So wurde am 30.07.1862 der Antrag auf Gründung des Schützenvereins Marburg eingebracht, dem mit kurfürstlichem Regierungsbeschluss am 28.08.1862 entsprochen wurde. Seit dieser Zeit existiert der Schützenverein Marburg und hat die Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges überstanden.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schießen verboten. Das vereinseigene Grundstück wurde verkauft und bebaut. Erst 1950 wurde der Verein neu ins Leben gerufen und man fand in der Gaststätte Ruppersberg in Ockershausen ein erstes Domizil.

Die Bestrebungen des Vereins wieder auf einem eigenen Grundstück dem Schießsport nachgehen zu können ließen trotz abschlägiger Bescheide durch die Behörden nicht nach und so konnte im Jahre 1957 endlich an den „Drei Linden“ in der Gemarkung Ockershausen ein geeignetes Gelände gefunden werden, auf dem im Jahre 1961 die ersten Gebäude eingeweiht werden konnten. 1985 konnte der Verein dieses Grundstück, das bisher in Erbpacht genutzt wurde, käuflich erwerben.

LEITGEDANKE

Die Motivation, die Bereitschaft zum Mitmachen.
Das gemeinsame Ziel des Vereins schweisst die Mitglieder des Vereins zusammen. Im Verein finden sich Menschen zusammen, die sich von dem Vereinszweck und den dazugehörenden Aufgaben anstecken lassen (Inspiration), diese als „ihr Ding“ entdecken (Identifikation) und es eigenverantwortlich umsetzen wollen (Institution). Das stärkt den Zusammenhalt und das Zusammenwirken der Mitglieder – nur gemeinsam können wir etwas bewirken. Unser Verein ist sozialintegrativ und generationsübergreifend wirksam.

Durch den Ausbau der Schießanlage nach modernsten Gesichtspunkten wurden die Bedürfnisse Behinderter berücksichtigt. Eines der Hauptziele des Vereins ist es, dieser Gruppe die Integration in den Schießsport zu ermöglichen.