Die Gründung des Schützenvereins Marburg erfolgte im Jahre 1862, nachdem im selben Jahr das erste deutsche Bundesschießen in Frankfurt stattfand.
An diesem Schießen nahmen auch mehrere Marburger teil. Die hier gemachten Erfahrungen und erhaltenen Anregungen, veranlassten sie, in ihren Heimatgemeinden Schützenvereine zu gründen.


So wurde am 30.07.1862 der Antrag auf Gründung des Schützenvereins Marburg eingebracht, dem mit kurfürstlichem Regierungsbeschluss am 28.08.1862 entsprochen wurde. Seit dieser Zeit existiert der Schützenverein Marburg und hat die Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges überstanden.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schießen verboten. Das vereinseigene Grundstück wurde verkauft und bebaut. Erst 1950 wurde der Verein neu ins Leben gerufen und man fand in der Gaststätte Ruppersberg in Ockershausen ein erstes Domizil.

Die Bestrebungen des Vereins wieder auf einem eigenen Grundstück dem Schießsport nachgehen zu können ließen trotz abschlägiger Bescheide durch die Behörden nicht nach und so konnte im Jahre 1957 endlich an den „Drei Linden“ in der Gemarkung Ockershausen ein geeignetes Gelände gefunden werden, auf dem im Jahre 1961 die ersten Gebäude eingeweiht werden konnten. 1985 konnte der Verein dieses Grundstück, das bisher in Erbpacht genutzt wurde, käuflich erwerben.

Wir sind ein Verein, in dem die Pflege des Sports, der Kameradschaft und Freundschaft untereinander gefördert werden. Bei uns werden alle Personen gerne gesehen, die sich diesen Leitgedanken verbunden fühlen.

Durch den Ausbau der Schießanlage nach modernsten Gesichtspunkten wurden die Bedürfnisse Behinderter berücksichtigt. Eines der Hauptziele des Vereins ist es, dieser Gruppe die Integration in den Schießsport zu ermöglichen.